Mittwoch, 01 Februar 2017 00:00

Hundebesitzer traurig - Afghane darf nicht einreisen Empfehlung

geschrieben von  Waldecker Tagblatt
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Darf nicht in die USA einreisen: Afghane Bimbo el Negro Darf nicht in die USA einreisen: Afghane Bimbo el Negro 565909-48/123rf

WALDECK/ÜBERSEE (wat). Nun hat es auch die Waldecker Tierliebhaber erwischt, viele Geschöpfe mit Migrationshintergrund dürfen nicht in die USA einreisen.

Die Terrorgefahr in den Vereinigten Staaten von Amerika wächst mit jedem Tag, keine Minute vergeht, an der nicht über Trump und seine genialen Einreisedekrete in den Medien berichtet wird. Während noch vor einigen Tagen ein Fünfjähriger Junge aus dem Iran in Handschellen auf dem Flughafen von Washington unter strenger Bewachung festgehalten wurde, trifft eine neue Eiszeit des Deutschen liebstes Kind. Nein, nicht das Auto ist gemeint, auf das in Kürze 35 % Strafzölle fällig werden, sondern das Haustier. Türkentaube, Afhanischer Windhund, Rhodesian Ridgeback oder auch der Kongoköter Basenji prallen gegen die Fahndungsraster der US-Amerikanischen Behörden. Alles bleibt draussen - nur persönlich ausgesuchte Tiere dürfen die Reise in das vielgepriesene Amerika starten.

So wollte gestern ein aus Usseln stammender 60-jähriger Deutscher seinen Rhodesian Ridgeback mit in die USA nehmen, bekam aber kein gültiges Visum für seinen treuen Rüden "Mahiri" und somit  keine Einreisegenehmigung. Der Grund: Rhodesian Ridgebacks gelten als Gefährder und haben keinen Zutritt in die Vereinigten Staaten.

Noch schlimmer hat es Siegfried Müller aus Vasbeck erwischt: Der 42-jährige Hundeliebhaber war mit seiner Frau Helga und dem geliebten Rüden "Bimbo El Negro" bereits in der Luft als die Ladungsluken von dem amerikanischen Piloten geöffnet wurden und der Afghane der Trumpschen Endlösung zum Opfer fiel. Derweil mischt sich der Landrat des Landkreises Waldeck-Frankenberg in die Angelegenheit ein und gibt eine Liste der Kreaturen heraus, die aus Waldeck-Frankenberg ins heilige Trumpland eingeführt werden dürfen.

  • Deutscher Schäferhund
  • Deutsch Drahthaar
  • Deutscher Wachtelhund
  • Deutsch Langhaar
  • Gemeiner Dackel
  • Deutscher Jagdterrier
  • Heideterrier
  • Molosserhund
  • Alpenländische Dachsbracke
  • Gelbohrunke
  • Kreuzotter
  • Eisvogel

 

Die Liste kann sich jedoch schnell ändern, gibt ein Insider aus dem Kreishaus unter vorgehaltener Hand bekannt. Wer also seinen Vogel, Hund oder die Kreuzotter mit in die USA nehmen möchte, sollte schnell machen, ab morgen könnte bereits ein neues Dekret  für Überraschungen sorgen.

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Letzte Änderung am Montag, 06 Februar 2017 14:31

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