Dienstag, 11 Oktober 2016 00:00

Jagd auf Schaf mit Migrationshintergrund - "Migralon" soll leben Empfehlung

geschrieben von  Waldecker Tagblatt
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Dieser Migralon ist auf der Flucht Dieser Migralon ist auf der Flucht Foto. geklaut

DIEMELSEE. Die Jagd auf den vermeintlichen Mufflon lässt die Upländer Waidmänner nicht in den Schlaf kommen.

Seitdem ein etwa 12-jähriges Schaf in den saftigen Diemelauen friedlich grast, scheint die Welt am Diemelsee aus den Fugen geraten zu sein. Während die Jäger ihre Büchsen laden um dem armen Teufel den Garaus zu machen, stürzen sich die Bündnis90/Grünen in die nächste Rettungsaktion. Plakate mit der Aufschrift "Rettet den letzten Migralon" zieren die Diemelbrücke, bei Heringhausen. Angeblich handelt es sich nach Auskunft der Tierschützer um einen Schafsbock mit Migrationshintergrund, ein sogenanntes Kamerunschaf.

Die Jägerschaft widerspricht hingegen der Darstellung der Bündnis90/Grünen und bestätigte dem Waldecker Tagblatt, dass mindestens 51 % arischer Mufflon in dem braunen Kadaver stecken. Jäger Karl Bock aus Stormbruch hat bereits seit Wochen den Finger am Abzug seiner Mannlicher, selbst Nachts, wenn er neben seiner Frau im Kessel liegt und im Tiefschlaf seinen Traumwidder streckt  - zum wiederholten Male versteht sich. Ihm gleich warten aber auch andere Jäger auf den richtigen Augenblick um dem Migrationsschaf das Fell über die Ohren zu ziehen.

So hat ein feiner Herr aus Ottlar seine Mauser im Kaliber 8 x 68 permanent im Fenster liegen, um den richtigen Augenblick nicht zu verpassen. Die acht gestreckten Katzen vor seinem Haus  - allesamt  Fehlabschüsse - weisen auf einen nervösen Zeigefinger hin. Dazu kommen 44 Grad Jagdfieber. Doch so schnell geben die Jäger nicht auf. Unterstützung naht in Form einer Hundemeute, die den Halbarier auf die Läufe bringen sollen. Rund 60 Terrier mit blauen Schutzwesten und roter AfD Aufschrift wollen das Biest aus dem Hagen treiben, direkt vor die Läufe der Büchsen und Flinten der Upländer Jägerschaft. Ein Anführer der Waldeckischen AfD sagte dazu: "Wenn es sich um einen reinrassigen Mufflon handelt, wird dieser sich gegen die Meute zur Wehr setzen, sollte  es sich dabei aber um ein Migrationsschaf handeln, wird das Individuum aus dem Land getrieben. 

Treffpunkt zur besonderen Jagd ist morgen um 10 Uhr in Stormbruch im Kornhaus, nach einigen Schnäpsen zum Aufwärmen und einer gesitteten  Ansprache  wird die Jagd beginnen.

Mehr Infos gibt es auf www.112-magazin.de

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Letzte Änderung am Mittwoch, 12 Oktober 2016 08:25

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