Montag, 25 April 2016 00:00

EILMELDUNG: Leichen im Keller entdeckt - Polizei geschockt Empfehlung

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Festnahmen im KKH Festnahmen im KKH Foto: Waldecker Tagblatt

KORBACH. (wat) Grausige Entdeckung im Keller einer gemeinnützigen Reihenhausanlage in der Enser Straße.

In Korbach hat eine mittlerweile 65-jährige Frau zugegeben, über mehrere Jahre hinweg Leichen im Keller eines Hauses in der Enser Straße versteckt zu haben. Gegenüber dem Waldecker Tagblatt sagte die Rentnerin, dass sie nun ihr Schweigen brechen müsse, weil das Erlebte zu stark auf ihr laste. Nach eigenen Angaben soll die Frau in den vergangen 20 Jahren ca. 500 Menschen in Kühltruhen geschoben und diese verriegelt haben. Eine Flucht war den Eingeschlossenen nicht möglich, so  Ilselohre Mehrmann, die sich heute pünktlich um 7 Uhr bei der Polizei selbst angezeigt hatte. Reumütig führte die Rentnerin die Beamten zum Tatort in der Enser Straße. Dort erlebten die Beamten die grausigsten Stunden ihres Lebens.

Für die Beamten der Polizeistation Korbach ein nicht alltäglicher Anblick. "Tote, wo man hinschaute, manche schienen ganz friedlich eingeschlafen zu sein, andere waren übel zugerichtet worden", so Hauptwachtmeister Bodo Ramelow und weiter: "Zum jetzigen Zeitpunkt können wir zwar 12 gefrorene Leichen bestätigen, die Todesursachen müssen jetzt Pathologen der Gerichtsmedizin ermitteln", bestätigte der schwer gezeichnete Hauptwachtmeister gegenüber dem Waldecker Tagblatt. Die Kripo konnte bereits herausfinden, dass Ilselohre Mehrmann nicht allein für die abscheulichen Taten verantwortlich war.

Noch während der Spurensicherung wurde ein 92-jähriger Mann aus Höringhausen von einer 32-jährigen Frau in den Leichenkeller geschoben, gekennzeichnet und ohne erkennbare Gefühlsregung  in eine Kühltruhe geschoben. Die 32-Jährige wurde ebenfalls festgenommen. Den ermittelnden Beamten sagte sie, dass fast jeder ihrer Kollegen schon mal einen Toten in die Katakomben gebracht habe und das das doch ein ganz normaler Vorgang sei. Dazu Hauptkommissar Ramelow: "Wir haben es hier vermutlich  mit schwarzen Witwen zu tun". Wo die restlichen 488 Leichen geblieben sind, konnten die beiden Damen nicht sagen. Angeblich kam in unregelmäßigen Abständen ein schwarz gekleideter Mann mit Hut vorbei, sagte kein Wort und verschwand mit den Toten in einem schwarzen Mercedes.

Die Geschäftsleitung des Korbacher Krankenhauses muss sich nun peinliche Fragen gefallen lassen, denn fest steht nach einer internen Auswertung: Die Klinik hat die höchste Patientensterblichkeitsrate sämtlicher Krankenhäuser im Landkreis Waldeck-Frankenberg.

Ilselohre Mehrmann wurde übrigens in eine psychiatrische Klinik nach Haina gebracht, nachdem die Rentnerin behauptet hatte, über Jahren hinweg als Krankenschwester mehreren tausend Menschen Nadeln in die Arme gestochen zu haben um sie ausbluten zu lassen.

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Letzte Änderung am Mittwoch, 27 April 2016 08:58

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